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      27. Mai 2009: Freischaltung von Artikeln
       

      In der Rubrik "Kleinere Beiträge" wurden folgende Artikel freigeschaltet:

       
      9. Mai 2009: Tagung der Bischöflichen Akademie des Bistums Aachen
       
       

       

       

      Klaus Hemmerle 80 Jahre

       
      Freiheit – Spielräume des Menschen
      und Spielraum Gottes
       

      9. Mai 2009, 10.00 bis 17.00 Uhr,
      im August-Pieper-Haus, Aachen

      Tagungsnummer: A 16364

       

      Themen und Referenten:

      Herausforderung der Freiheit
      Skizzen zum Gottes-, Welt- und Menschenbild Klaus Hemmerles
      (Dr. Stefan Loos, Hamburg)

      Die Heimsuchung des Denkens durch den göttlichen Gott –
      Reflexionen zu Klaus Hemmerles Bekenntnis zum dreieinigen Gott
      (Prof. Dr. Peter Hünermann, Rottenburg)

      Trinität – Die Suche nach dem Ursprung bei Klaus Hemmerle
      (Dr. Wilfried Hagemann, Münster)

       

      Weitere Informationen unter:
      http://www.bischoefliche-akademie-ac.de/

       
       
      3. April 2009: Vorstellung von www.klaus-hemmerle.de in Aachen

       

      Bericht:
       
      Fotos © Jürgen Damen:

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      Im Folgenden der vollständige Wortlaut der Ansprache von Dr. Friedrich Kronenberg, Vorsitzender des Vereins Klaus-Hemmerle-Werk, bei der Vorstellung der Website:

      Klaus Hemmerle ins Internet! Dafür gibt es viele Gründe. Ein Grund ist, damit die Kirche die Welt lernt.

      „Kirche lernt die Welt.“ Diesen Satz hat Klaus Hemmerle am 4. September 1968 in der Eröffnungsrede des 82. Deutschen Katholikentages in Essen gesprochen, also zu Beginn des Katholikentages, der dem Aufbruch der Kirche in Deutschland nach dem Konzil Ausdruck verlieh und der den Anstoß gab für die Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland, indirekt auch für die Pastoralsynode der katholischen Kirche in der DDR.

      Dieser Satz war alles andere als der Versuch einer bloßen Anpassung der Kirche an die moderne Welt oder gar des Auswechselns der Botschaft Christi durch die Parolen des Zeitgeistes des Jahres 1968. In diesem Satz gipfelte der leidenschaftliche Appell des Religionsphilosophen und Theologen, aber auch des geistlichen Weggefährten der im Apostolat der Kirche, insbesondere im Zentralkomitee der deutschen Katholiken engagierten Laien, die Wirklichkeit unserer Welt ernst zu nehmen und uns als Kirche in diese Welt einzubringen.

      Ich zitiere Klaus Hemmerle: „Dem Sohn hat er (der Vater) die Wirklichkeit der Welt nicht erspart, sondern zugemutet. Und auch uns, auch der Kirche Christi kann die Welt, kann diese Welt nicht erspart werden, sie ist uns zugemutet: Diese Welt ist unsere Welt … Wenn die Welt der Kirche nicht zustößt, wenn die Welt ihre Wirklichkeit der Kirche nicht beibringt und in sie hineinbringt, wie soll sie dann Kirche in der Nachfolge Jesu sein? Wie soll sie dann Kirche für die Welt sein? Die Kirche ist mitten in dieser Welt, oder sie ist Jesu Christi Kirche nicht.“ (Klaus Hemmerle: Katholikentag Essen 1968, Berichtsband S. 162)

      Das Konzil und die nachfolgenden Synoden in Deutschland waren entscheidende Impulse für das Leben und die Entwicklung der Kirche und des Katholizismus in Deutschland in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, sie waren gleichzeitig ein Zeugnis dieses Lebens und dieser Entwicklung. Mit all dem war Klaus Hemmerle eng vernetzt. Er gab wichtige Impulse, er nahm Impulse auf, reflektierte und vermittelte sie. Als Theologe und Religionsphilosoph, als Bischof und geistlicher Weggefährte des Laienapostolats, als christlicher Denker, der sich in ökumenischer Offenheit den drängenden Zeitfragen der Gesellschaft, der Politik, der Kultur und der geistigen Entwicklung und Auseinandersetzung gestellt hat, war Klaus Hemmerle gleichzeitig ein lebendiges Zeugnis des fruchtbaren kirchlichen Wirkens und der hoffnungsvollen Entwicklungen im deutschen Katholizismus dieser Jahre.

      Heute ist vieles von dem verschüttet, was in der Kirche der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts aufgebrochen ist. Manches wird darüber hinaus bewusst zurückgedrängt. Da kann ein Blick auf das Leben von Klaus Hemmerle, auf sein Denken und Wirken hilfreich sein. Nicht in Nostalgie! Dafür eignet sich Klaus Hemmerle überhaupt nicht. Wer sich mit Klaus Hemmerle beschäftigt, dessen Blick wird geschärft für die Herausforderungen, vor denen der Christ und die Kirche in der Welt des 21. Jahrhunderts gestellt sind. Die Beschäftigung mit Klaus Hemmerle ist anspruchsvoll, sie verlangt Anstrengungen. Gott sei Dank! Denn nicht einfache Rezepte, sondern das Bemühen um die geistigen und geistlichen Grundlagen christlicher Sendung werden uns aus der verbreiteten Resignation befreien. Das gilt für alle, die sich auf eine Weggemeinschaft mit Klaus Hemmerle einlassen: für Laien, Priester, Ordensleute und Bischöfe, für Studenten und Professoren, für Mitglieder geistlicher Gemeinschaften, politischer Parteien sowie gesellschaftlicher und kultureller Initiativen.

      Mir ist bewusst, dass es neben der Begründung, die ich hier gegeben habe, viele weitere Gründe gibt, Klaus Hemmerle ins Internet zu stellen. Das ist auch gut. Denn diese vielen weiteren Gründe werden dafür sorgen, dass Klaus Hemmerle im Internet nicht verschollen sein wird, sondern dass viele Menschen ihn dort aufsuchen, sich mit ihm in einen Dialog begeben, als Studenten, als Lehrende, als Suchende, als geistliche Weggefährten in der Fokolar-Bewegung und weit darüber hinaus, als Mitglieder von Weggemeinschaften, die in der Kirche und in der Welt gleichermaßen Ort und Profil ihrer Sendung suchen. Für alle diese ist das Internet eine Einladung, gemeinsam mit Klaus Hemmerle unterwegs zu sein.

      Heute wird der Internetauftritt www.klaus-hemmerle.de frei geschaltet. Diese Freischaltung ist eine Einladung an alle, Klaus Hemmerle im Internet aufzusuchen, mit ihm in den Dialog zu treten, sich von ihm inspirieren zu lassen, mit ihm eine Weggemeinschaft in Kirche und Welt einzugehen, eine Weggemeinschaft, die über den frühen Tod von Klaus Hemmerle hinausweist.

      Zu dieser Weggemeinschaft laden wir Sie ein, wir, die Mitglieder des Klaus-Hemmerle-Werk e. V., die als Freunde und Weggefährten von Klaus Hemmerle hierzu die Initiative ergriffen haben und die dies stellvertretend für eine große Zahl von weiteren Weggefährten, Freunden und Schülern gemacht haben. Ihnen allen spreche ich meinen herzlichsten Dank aus. Sie haben sich um die wissenschaftlichen, um die geistigen und geistlichen Anliegen von Klaus Hemmerle verdient gemacht.

      Danken will ich der Redaktion unter der Leitung von Professor Dr. Reinhard Feiter, seinem Seminar für Pastoraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sowie seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie alle haben eine großartige Leistung erbracht, für die wir Ihnen von ganzem Herzen danken wollen.

      Dankbar möchte ich auch die Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik an der Universität Frankfurt erwähnen und dem Inhaber, Herrn Professor Dr. Bernd Trocholepczy danken, dass er über seine redaktionelle Mitarbeit hinaus, großzügige technische Hilfe bei der Erstellung der Website geleistet hat. Ich danke ihm stellvertretend für alle Mitglieder der Redaktion unserer Internetpräsenz. Sie haben eine gute Arbeit geleistet.

      Herzlicher Dank gebührt denen, die unsere Initiative finanziell ermöglicht haben. Ich darf einige nennen: Das Bistum Aachen, das Erzbistum Freiburg, den Verband der Diözesen Deutschlands, die Fokolar-Bewegung in Deutschland sowie eine Stiftung, die einerseits den größten Spendenbetrag beigesteuert hat, die aber andererseits nicht genannt werden will. Allen Spendern sage ich ein herzliches „Vergelt’s Gott!“

      Schließlich möchte ich ein besonderes Dankeswort dem Bischof von Aachen sagen, Ihnen Herr Bischof Mussinghoff. Sie haben unsere Überlegungen und Planungen von allem Anfang an begleitet und tatkräftig unterstützt. Sie haben uns heute am 80. Geburtstag von Klaus Hemmerle in den Hohen Dom zu Aachen eingeladen. Sie haben uns hier den Rahmen für die Freischaltung des Internetauftritts geschaffen. Ich bin sicher, Sie werden Ihren Vorgänger im Bischofsamt zukünftig auch im Internet aufsuchen. Wichtiger ist allerdings die Gewissheit, dass Sie auch ohne das Internet Klaus Hemmerle lebendig verbunden sind und dass Sie diese Verbundenheit auch immer wieder bezeugen. Für dieses Zeugnis möchte ich Ihnen als ein Weggefährte von Klaus Hemmerle meinen tief empfundenen Dank sagen.

      Lassen Sie mich zum Schluss Ihnen allen danken, die Sie durch Ihre Anwesenheit Ihre Nähe und Ihre Solidarität zu Klaus Hemmerle und zu seiner Präsenz im Internet bekunden. Meinen Dank an Sie alle darf ich sicherlich mit der Bitte verbinden, uns auch zukünftig verbunden zu bleiben. Es warten noch manche Textdokumente, Tondokumente und Bilder von Klaus Hemmerle auf ihre Einstellung ins Internet. Und das ist nun einmal mit Kosten verbunden. Wer uns helfen will, den bitten wir um eine Spende an das Klaus-Hemmerle-Werk; Sie finden die Kontoverbindung auf dem Text meiner Rede, den Sie, wenn Sie mögen, mitnehmen können. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe und nun zur angekündigten Freischaltung!

       
       

       

       



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